Privatfrickler trifft Standesamt

Privatfrickler trifft Standesamt

Vor kurzem habe ich untersucht, wie dick und wie durchsichtig verschiedene Papiersorten sind. Die Erkenntnisse sind in ein käufliches Produkt eingeflossen! Die Jungs und Mädels von „Glück & Segen” haben die Erkenntnisse genutzt und tatsächlich aufgrund meiner Analysen das Papier für ihr Produkt ausgewählt: Ein neues schickes Stammbuch!

Frickelei goes Stammbuch

Die Leute von „Glück & Segen” haben ein neues Stammbuch entwickelt (Die Fotos sind von der Homepage):

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und haben bei der Auswahl des Papiers auf meine Analysen in den Artikeln „Dicke verschiedener Papiersorten” und „Opazität verschiedener Papiersorten” zurückgegriffen!

Das Problem

Auf dem folgenden Bild kannst du ein Problem erkennen, wenn du genau hinschaust. Die Stammbücher von Glück & Segen haben Seiten mit Inhalt, zum Beispiel Seiten, auf denen Gäste der standesamtlichen Hochzeit unterschreiben können.

Außerdem hat es eine standardisierte Ringbuchmechanik. Das bedeutet, dass die Dicke der Inhaltsseiten auf einige mm begrenzt ist. Das Papier darf also höchstens eine bestimmte Dicke haben und dabei kommt es auf die „real life” Dicke an, nicht auf den Mikrometer-Messwert. Ich hatte ja für meine Messung mehrere Seiten übereinander gelegt, meine Messung beinhaltet also den typischen Papierstapel. Den Inhalts-Papierstapel kannst du von der Seite her auf dem Foto unten erkennen.

Weil man auf die Seiten auch schreiben kann und soll ist es natürlich sehr wichtig, dass die Seiten nicht zu durchsichtig sind!

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Die Entscheidung

Daher hat sich Glück & Segen für „PU Zeta matt weiß 120 g” aus meiner Analyse entschieden (In meiner Untersuchung das undurchsichtigste Papier und mit 150 µm für 120 g/m2 trotzdem nicht übermäßig dick).

Geil?


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